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Vortrag von Prof. Dr.-Ing. habil. Jens Lienig

Vor 40 Jahren, am 20. August und 5. September 1977, begann eine Reise der Rekorde: Die beiden Voyager-Sonden sind die am weitesten entfernten Objekte der Menschheit, sie sind die ersten, die unser Sonnensystem verlassen, sie sind die längsten aktiven Weltraummissionen, und beide werden noch durch das All fliegen, wenn es die Sonne schon längst nicht mehr gibt. Die Voyager-Missionen sind eine Geschichte des Triumphs von Ingenieurkunst und wissenschaftlicher Neugier, die sich würdig in die Erfolge der großen Entdecker der Menschheit einreihen. Waren es früher Abenteurer, die Neues entdeckten, so sind es heute Sonden, vollgestopft mit moderner Elektronik, die in unbekannte Weiten vorstoßen.

Der etwa 50-minütige Vortrag hat das Ziel, die Voyager-Missionen mit ihren bisherigen Meilensteinen und ingenieurtechnischen Leistungen noch einmal aufleben zu lassen. Dabei geht es weniger darum, sämtliche Ereignisse chronologisch darzustellen, sondern an einzelnen Episoden das Besondere dieser Missionen zu schildern. Der Inhalt spannt sich von der fast zufälligen Entdeckung ihrer Machbarkeit über die technischen Innovationen der Sonden bis hin zu den heutigen, ersten Messungen von außerhalb unseres Sonnensystems.

 

Eintrittspreis: Erwachsene 6,00 €   Ermäßigt: 3,00 €

Ermäßigungsberechtigt sind Kinder bis Vollendung des 18. Lebensjahres, Schüler, Auszubildende, Studenten und Schwerbeschädigte.