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Das ZEISS-Kleinplanetarium ZKP 2 besteht aus ca. 50 Projektoren, welche ein Abbild des Sternenhimmels an die Innenfläche der Planetariumskuppel werfen. Der Kuppeldurchmesser beträgt 8 m.
Durch die Beweglichkeit des in der Raummitte stehenden Planetariumsgerätes kann die Himmelsmechanik nachvollzogen werden. Mit einem sinnreichen Mechanismus werden die scheinbaren Bewegungen der Himmelskörper dem Zuschauer so vorgeführt, dass neben einer astronomischen Wissensvermittlung ein Planetariumsbesuch auch zu einem emotionalen Erlebnis wird, da der Besucher dem Eindruck einer klaren Sternennacht erliegt.
Durch einen Zeitraffer kann man Vorgänge, die sich in der Natur im Zeitraum eines Tages, eines Jahres bzw. eines Präzessionszyklus (25.800 Jahre) vollziehen, in Minutenschnelle ablaufen lassen.
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Neben der Darstellung der scheinbaren Bewegung von Sonne, Mond (mit Phasenwechsel) und fünf Planeten (Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn) werden alle sichtbaren Sterne bis zur 6. Helligkeitsgrößenklasse als kleine Kreisscheiben abgebildet. Das sind etwa 6.000 Fixsterne.
Mit den Sternen wird zugleich das mattschimmernde Band der Milchstraße projiziert. Die Beweglichkeit des Planetariumsprojektors gestattet die Darstellung des vollständigen Sternhimmels für jeden beliebigen Beobachtungort auf der Erde.
Zur Betrachtung der wahren Bewegung der Planeten um die feststehende Sonne dient als Zusatzgerät der Sonnensystemprojektor. Damit wird die Sonne mit den Planeten so auf den Sternenhimmel projiziert, wie ein Betrachter das System aus ungefähr 11/2 Milliarden Kilometer Entfernung von der Sonne erblicken würde.
Weitere Zusatzprojektoren können Sternbildfiguren sowie die Bahnen von Satelliten und Sternschnuppen projizieren. Zur Orientierung am Sternhimmel lassen sich astronomische Hilfslinien wie Meridian, Himmelsäquator, Ekliptik usw. abbilden.
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